bannerHexe_L Toskana 08
Toscanatours

Eine Woche Piano Panini bei Toscanatours Mitte September 2008

2008_09_14_17_04_02_Ralph

Bei einem gemeinsamen Training lernten wir Bettina und Gebhard kennen, und diese Beiden riefen uns eines Tages an und fragten, ob wir nicht Lust hätten mit Ihnen für eine Endurowoche in die Toskana zu fahren. Die Tourbeschreibung las sich wie eine gemütliche Reiseenduro-Schotter-Cappuccino-Sightseeing-Tour, während die Hardcross-Variante mit echten Schmankerl warb. Das klang interessant und so sagten wir zu. Wir wollten ja schließlich nicht die Hardcore-Tour buchen, sondern die relaxte Dickschiff-Variante. Und so wird dann wohl für jeden etwas dabei sein.

Vor der Abreise war Rolf so nett (auf mein Gejaule hin) doch noch den Hinterreifen meiner Dicken zu erneuern. Eigentlich würde er ja für das Wetter (trocken und staubig) noch reichen. Ein Hoch auf mein Gejaule, denn kurz vor der Abreise schlug das Wetter um, es regnete allenorts und die Schneefallgrenze sank auf 1200m. Na prima!

Die Hinfahrt war dann auch ziemlich verregnet (die armen Surfer am Gardasee sind komplett abgesoffen). Aber egal, wir sind ja nicht aus Zucker. Auf der Autobahn dann die Überraschung: Bettina und Gebhard sind direkt hinter uns! Prima, den Rest können wir dann gemeinsam fahren.

Nachdem uns Sibylle und Gino am Treffpunkt eingesammelt haben, ging es erstmal los in die Berge. Die Strecke bis zum Parkplatz und Mopedabladeplatz war mit Womo und Anhänger schon lustig. Dann schnell rein in die Mopedsachen, das Gepäck in den Landy umgeladen und ab durch die Mitte. Der Weg bis zum Haus war schon teilweise mehr, als wir jemals mit den Dicken gefahren sind ;-), zudem war meine Dicke nach dem langen Transport etwas zickig und ging dauernd aus. Also mußte ich das Gas stehen lassen und hoffen, daß sie mir nicht an einer blöden Stelle ausgeht. Aber auch das war schnell geschafft, und unsere Mitbewohner empfingen uns mit einem frisch gezapften Bier. Danach schnell die Zimmer besichtigt und das Gepäck verrödelt. Sibylle und Klaus haben das alte Bauernhaus liebevoll und authentisch renoviert. Es gab allen Komfort der nötig war, alles andere war sozusagen naturbelassen und wie von anno dazumal. Kein Radio, kein Fernseher, kaum Handyempfang --- sonst brauchen wir viel länger um uns so herrlich zu erholen.

Abends beim ersten gemeinsamen Essen konnten wir dann unser Mitspieler für die Woche kennenlernen: Bettina (DRZ350) und Gebhard (DRZ400) kannten wir ja schon, dazu kamen Andrea (DRZ400), Gabriel (BMW650X) und dann GG mit der Vara und ich mit der Dicken. Die anderen Jungs tobten sich in der Apennin-Cross-Tour aus. Der eine oder andere machte bei uns mal einen Tag Pause, wenn Klaus nicht wußte wohin mit seiner Kraft;-)

Unsere Woche mit Gino war für uns dann allerdings eine abgespeckte Version der Apennin Tour. Gino schickte uns gleich am ersten Tag einen Eselspfad hoch, sowas war ich noch nicht einmal mit der meiner Kleinen gefahren. Aber Cheffe sagte: fahr! Also bin ich gefahren und habe für etwas mehr Gripp am Hinterrad gleich versucht ihn als Anlieger zu nutzen ;-) Das kommt davon, wenn man sich einem Dickschiff in den Weg stellt. Außer Gabriel und Gebhard, die eigentlich in eine extra Gruppe gehört hätten, sind wir alle in dieser Wochen über uns hinaus gewachsen. Ein Glück, daß wir meistens keine Zeit zum Überlegen hatten, denn so haben wir Strecken bewältigt, die für uns “vorher” unfahrbar gewesen wären. Nebenbei haben wir noch eine herrliche Landschaft mit wunderschönen Städtchen und Ruinen entdeckt und einmal am Tag konnten wir Gino sogar einen Cappuccino abbetteln;-) Dafür führte er uns Mittags entweder in nette kleine Lokale oder kaufte für eine urige Brotzeit ein, die wir dann an irgendeiner schönen Stelle gefuttert haben.

Das Besondere an dieser Woche war aber das Zusammensein im Haus. Anders als in einem Hotel, wo man doch mal für sich im Zimmer ist, war man hier nur zum Schlafen allein. Gemeinsames Kochen, Spülen und draußen bei einem Glas Wein zusammensitzen --- das hat uns richtig zusammengeschweißt. Und so sind uns nicht nur die eigenen Mitspieler sondern auch die der anderen Truppe richtig ans Herz gewachsen. Sibylle und Klaus haben hier etwas auf die Beine gestellt, das sich von anderen Möglichkeiten deutlich unterscheidet. Und so sind wir jetzt schon wieder am Grübeln, wann wir denn wieder bei den Beiden einfallen können... to be continued...

Die Fotos sind übrigens gesammelte Werke von Allen!!! Vielen Dank für die schönen Erinnerungen!

 

[Home] [Aktuelles] [Motorrad] [Tauchen] [Who am I] [Impressum] [Nur mal so]

Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen sie ihren Arzt oder besser gleich

BuiltWithNOF

das HEXCHEN